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Selbstverteidigungsschirm – Drei Schirmvarianten im Vergleich

Ist der Selbstverteidigungsschirm in der heutigen Zeit ein probates Mittel für die Selbstverteidigung? Nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt gibt es rechtliche Einschränkungen, wenn man von Selbstverteidigungswaffen spricht. Ein bekanntes Beispiel ist das Pfefferspray, welches hierzulande offiziell nur als Tierabwehrspray eingesetzt werden darf. In vielen europäischen Ländern ist teilweise der Besitz oder gar das Mitführen verboten. Ein Regenschirm bei sich zu haben, ist nicht nur legitim sondern bei Regentagen sogar doppelt vorteilhaft. Doch wie eignet sich ein Schirm im punkto Selbstverteidigung?

Produktdaten zu Selbstverteidigungsschirmen

Zunächst schauen wir uns die äußeren Beschaffenheit eines Selbstverteidigungsschirmes an, um zu klären inwieweit sich der Verteidigungsschirm im Vergleich zu einem gewöhnlichen Regenschirm unterscheidet. Für diesen Selbstverteidigungsschirm Test hat uns Herr Spannbauer seine Schirme von www.sicherheitsschirm.com zur Verfügung gestellt.

Schirmvarianten

Gerhard Spannbauer bietet aktuell drei Schirmvarianten an, welche wir im Details begutachten werden. Alle Schirme sehen elegant aus und weisen eine hohe Produktqualität auf.

 

ModellSelbstverteidigungsschirm:
Knauf
Selbstverteidigungsschirm:
Haken
Selbstverteidigungsschirm
Für Frauen
Bilder der verschiedenen Schirmvarianten

Selbstverteidigungsschirm Knauf Varianten in schwarzer oder brauner Farbe

Selbstverteidigungsschirm Knauf Varianten in schwarzer oder brauner Farbe

Selbstverteidigungsschirm Rundhakengriff in schwarz oder nussbaum Farbe

Selbstverteidigungsschirm Rundhakengriff in schwarz oder nussbaum Farbe

Damen Selbstverteidigungsschirm drei Modelle geöffnet

Damen Selbstverteidigungsschirm drei Modelle geöffnet

Länge90 cm90 cm86 cm
Gewicht680 g680 g570 g
Produktgröße (Durchmesser geöffnet)112 cm112 cm107 cm
Verschiedene Farb- und GriffvariantenFarbe der Griffe unterschiedlich:

  • Buche schwarz gebeizt
  • Zwetschge
Farbe der Griffe unterschiedlich:

  • schwarz gebeizt
  • nussbaumfarbig gebeizt
Schirmvarianten:

  • Schwarz
  • Blau
  • Aubergine
Für Kampfsportler geeignet (z.B. Kendo, Kali, Escrima, Baton, Canne etc.)
Legale Mitführung (z.B. Flugzeug, Amtsgebäude, Veranstaltungen)
Schützt vor Regen 😉
Sturmsicher
Produktvorteile
  • Automatischer Öffnungsmechanismus
  • Passende Schutzhülle inklusive
  • Praktisch unzerbrechlich
  • Hält 80 kg Körpergewicht stand
  • Automatischer Öffnungsmechanismus
  • Passende Schutzhülle inklusive
  • Praktisch unzerbrechlich
  • Hält 80 kg Körpergewicht stand
  • Automatischer Öffnungsmechanismus
  • Passende Schutzhülle inklusive
  • Praktisch unzerbrechlich
  • Hält 70 kg Körpergewicht stand
Zum AnbieterZum AngebotZum AngebotZum Angebot

 

Selbstverteidigungsschirm Techniken

Die Verteidigungsschirme eignen sich sehr gut, um den Gegner auf Distanz zu halten. Die herkömmliche Schlagdistanz oder Stoßentfernung eines Menschen wird vergrößert, aufgrund der entsprechenden Schirmlänge. Dies ist gerade für Menschen ohne große Selbstverteidigungserfahrung von Vorteil. Auch ohne Kampfkunst- oder Kampfsportausbildung hilft es einem, die persönliche Wohlfühlzone aufrecht zu erhalten oder entsprechend zu schaffen.

Die Verteidigungsfähigkeit steigt, beim richtigen Einsatz, für Menschen mit weniger Körperkraft (z.B. Frauen, Senioren, kleiner Menschen etc.). Mit einer Verteidigungswaffe, wie z.B. dem Selbstverteidigungsschirm, wird der entsprechende Ausgleich geschaffen. Zusätzlich ist es ein praktisches Hilfsmittel oder kann von Senioren auch als Gehhilfe verwendet werden.

Selbstverteidigungsschirm für Schlag-, Stoß- und Stichtechniken

Auch einfache Schlag- und Stoßtechniken lassen sich mit dem Schirm intuitiv durchführen. Generell sind die Selbstverteidigungsschirme für alle möglichen Arten von Stich-, Hieb- oder Stoßtechniken einsetzbar. Die Stichtechniken lassen sich aufgrund der Metallspitze effektiv einsetzen.

Kraftvolle Stoßtechniken lassen sich mit der Griffseite realisieren. Die Knaufvariante des Selbstverteidigungsschirmes eignet sich hierfür besonders gut. Schwungvolle Hiebtechniken lassen sich mit allen Schirmen gut durchführen. Wobei auch hier die Variante mit dem Knaufgriff vorne liegt. Aufgrund der Beschaffenheit und der erhöhten Masseverteilung am Knauf, wird am meisten kinetische Energie übertragen. Sprich, es kann vehementer Schaden verursacht werden, wenn man das Ziel direkt mit dem Knauf-Ende trifft.

Selbstverteidigungsschirm Belastungstest am Sandsack

Selbstverteidigungsschirm Belastungstest am Sandsack

Hebeltechniken mit dem Selbstverteidigungsschirm

Des Weiteren können auch Hebeltechniken mit einem Verteidigungsschirm umgesetzt werden. Dies würde ich aber nur Leuten empfehlen, welche eine kampfsportliche Vorkenntnis besitzen. Bei einer Selbstverteidigungssituation würde ich den Einsatz von Hebeltechniken ebenfalls abraten. Hier steht die Abwehr eines Angriffes und nachfolgende Flucht im Vordergrund.

Für Türsteher, Wachposten oder ähnliche Personengruppen bieten sich Hebeltechniken wiederum an, um den Angreifer zu fixieren bis die Polizei kommt. Die Fixierung des Angreifers schützt auch umliegende andere Menschen, sollte aber nur von erfahrenen Personen durchgeführt werden.

Täter / Opfer Problematik

Alte Menschen, Frauen oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen (Größe, Alter, Stärke), haben ein erhöhtes Opferpotential. In dem Artikel „Selbstverteidigung für alte Menschen“, gehen wir bereits ein stückweit auf das Thema ein.

Täter suchen sich meist Opfer aus, welche ihnen körperlich unterlegen sind. Schläge oder Tritte können mit dem Schirm ebenfalls gut abgewehrt werden. Auch gegenüber Messerangriffen hat man den Vorteil, dass man eine gewisse Distanz aufbauen kann, die der Angreifer erst überbrücken muss. Wobei ich auch hier generell empfehle, die Flucht zu ergreifen. Ohne Vorkenntnis und regelmäßiges Training, sollte man sich nicht mit einem bewaffnetem Gegner anlegen. Und selbst dann ist die Verletzungsgefahr vorprogrammiert und bei einem Messerangriff steigt sogar die Höhe des Verletzungsgrades extrem (…bis hin zum Tode!).

Bei einem Raubüberfall sollte man deswegen lieber das Geld und Smartphone bedingungslos abgeben.

„Denn kein materielles Gut ist höher als ein Menschenleben.“

Wenn hierbei keine Möglichkeit besteht zu fliehen und der Angreifer dennoch dazu gewillt ist, einem Schaden zu zufügen, dann liegt es im eigenen Ermessen, sich entsprechend zu verteidigen.

Gefährlichkeit des Einsatzes

Achtung, es kann bei allen Techniken eine sehr hohe Verletzungsgefahr für den Angreifer entstehen! Dies ist sicherlich legitim, wenn es darum geht das eigene Leben oder das eines Unschuldigen zu schützen. Jedoch obliegt die spätere Entscheidung vor Gericht dem Richter.

Verletzungsgefahr mit dem Selbstverteidigungsschirm

Man muss sich darüber im Klaren sein, dass der richtige Einsatz eines Verteidigungsschirmes, zu sehr schweren Verletzungen führen kann. In Sekundenschnelle muss man entscheiden, ob man den Schirm für den Selbstschutz einsetzen muss oder sich Alternativen bieten. Auch hier gilt die Verhältnismäßigkeit der Mittel im Rahmen der Notwehr. Jeder muss für sich selbst einschätzen können, wie hoch die Gefahr in einer potentiellen Notwehrsituation ist.

Beispielsweise geht weniger Gefahr von einem pöbelnden Betrunkenen aus, welcher kaum mehr auf seinen eigenen Beinen stehen kann. Wenn dieser wiederum mit einer zerbrochenen Glasflasche auf einen losgeht, dann sieht es wieder komplett anders aus. Es gibt unzählige Möglichkeiten oder Situationen. Meistens hilft es, in dem jeweiligen Augenblick, auf sein eigenen Gefühle und Instinkte zu vertrauen und dann entsprechend zu handeln.

Frau wehrt Angreifer mit einem Selbstverteidigungsschirm ab

Frau wehrt Angreifer mit einem Selbstverteidigungsschirm ab

Ein vermiedener Kampf ist ein gewonnener Kampf

Möglicherweise hilft bereits das (mehrmalige) Androhen, den Schirm zum Einsatz zu bringen. Der Angreifer steht dann nämlich vor der Wahl. Entweder er greift an und riskiert mögliche Verletzungen oder er zieht von dannen. Siegt die Vernunft des Angreifers, dann hat man auch als Verteidiger sein Ziel erreicht. Falls der Angreifer dennoch angreift, ist er quasi selbst Schuld. Auch für den Fall einer späteren Gerichtsverhandlung, kann einem die Vorwarnung zu Gute kommen.

Die Notwehrsituationen können sich extrem unterscheiden. Als Verteidiger muss man nach eigenem Ermessen die Gefahrenlage einschätzen, blitzschnell entscheiden und entsprechend handeln. Kein einfaches Unterfangen, wenn man sich mit der Thematik Selbstverteidigung bisher wenig auseinandergesetzt hat. An dieser Stelle ein Lob an den Leser des Artikels, denn der erste Schritt ist bereits geschehen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema: „Welcher Selbstverteidigungsschirm ist der Richtige für mich?“, schafft bereits ein gewisses Bewusstsein.

Rechtliches: Sind Selbstverteidigungsschirme legal?

Nach aktueller Gesetzeslage sind die Schirme legal. Und zwar ist dies nicht nur deutschlandweit der Fall, sondern weltweit. Denn die SV-Schirme werden in erster Linie als Gebrauchsgegenstand und nicht als Waffe deklariert.

Beispielsweise ist dies bei einem Kubotan oder Palmstick nicht mehr ganz so eindeutig. In Deutschland wird ein Kubotan (Amazonlink) nicht zu den Hieb- oder Stoßwaffen gezählt und ist  somit aktuell erlaubt. In der Schweiz oder Großbritannien sieht dies schon anders aus. In der Schweiz wird der Kubotan den verbotenen Waffen zugeordnet. In Großbritannien wird es als Angriffswaffe aufgeführt. Deswegen sollte man bei Auslandsreisen darauf achten, was für einen Schlüsselanhänger man mitnimmt.

Der Spannbauer Selbstverteidigungsschirm kann hierbei bedenkenlos mitgeführt werden, sogar im Flugzeug! Natürlich macht das nur bei Ländern mit höherer Regenwahrscheinlichkeit Sinn. 🙂

Fazit

Die Selbstverteidigungsschirme, egal ob Haken oder Knaufvariante eignen sich gut für die Selbstverteidigung, sofern man damit umgehen kann. Auf jeden Fall wird das Selbstbewusstsein enorm gesteigert, weil man nicht schutzlos durch die Gegend läuft. Dieser Fakt hilft einem vielleicht schon im Vorfeld, dass man von ein potentiellen Täter nicht als Opfer ausgesucht wird. Zudem wägen die Täter die Gefahrenlage im Vorfeld ab. Jemand der einen Schlag oder Hiebgegenstand mit sich trägt, birgt ein höheres Risiko, als jemand der betrunken ist und nur auf sein Smartphone schaut.

Falls es dennoch zu einem Übergriff kommen sollte, dann kann man mit dem Schirm eine gewisse Distanz aufbauen oder den Angreifer effektiv außer Gefecht setzen.

Abgesehen von der Möglichkeit des Selbstschutzes, ist es immer noch ein Regenschirm. Und zwar ein sehr guter, wenn man bedenkt, dass die Produktqualität sehr hohe Stabilität aufweist. Sogar Unwetter oder Sturm, kann man den Schirm bedenkenlos einsetzen.

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