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Kampfkunst als Lebensweg

(5 / 5 bei 9 Stimmen)
18,80 €
Zuletzt aktualisiert am: 9. Dezember 2018 4:12
Kampfkunst, ,
Artikel
ThemaAllgemein, Asiatische Kultur, Philosophie, Sonstiges
FormatGebundene Ausgabe
Autorvon Uschi Schlosser-Nathusius (Autor), Florian Markowetz (Autor)
Erscheinungsjahr2005
Sprachedeutsch

In dem Buch wird sehr gut beschrieben, dass Kampfkunst mehr ist als Selbstverteidigung oder Wettkampfsport. Es ist auch Philosophie und Charakterschulung.

Diese Buch enthält viel Hintergrundwissen von verschiedenen ostasiatischen Kampfkünsten. Das Besondere daran ist, dass es auf die europäische Mentalität eingeht. Im asiatischen Raum werden viele Dinge anders interpretiert, welche sich in der Kampfkunst widerspiegeln. Beispielsweise philosophische Elemente des Taoismus, der Religion oder des Ying und Yang.

Als Europäer fällt es einem schwerer dies nachzuvollziehen und die Philosophie und Denkweisen in das eigene Leben einfließen zu lassen. Deswegen werden in dem Buch viele Meinungen und Gedanken von europäischen Kampfkunstmeistern aufgegriffen und zitiert.

Es geht in dem Buch nicht um Techniken, viel mehr um die höhere Ebene der Kampfkunst, die uns hilft die Aspekte der Kampfkunst ins alltägliche Leben zu übertragen. So wird die Kampfkunst zur „Lebenskunst“.

In der gebundenen Ausgabe des Buches „Kampfkunst als Lebensweg“ wird der Mehrwert sehr gut beschrieben. Es geht nicht alleine nur um den sportlichen Wettkampf oder um die Effektivität innerhalb der Selbstverteidigung.

Kampfkunst ist zugleich Lebensphilosophie und Charakterschulung. Ausgehend vom asiatischen Raum, ist Kampfkunst meist mit den religiösen und spirituellen Hintergründen des jeweiligen Lebensraum geprägt worden. Und wird deshalb meist mit fernöstlicher Lebensweise in Verbindung gebracht, was hier in Europa meist befremdlich ist und wenig Anwendung findet.

In diesem Buch wird aber auch auf den westlichen Lebensraum eingegangen, was den Mehrwert des Buches deutlich steigert. Das Buch ist für Europäer geschrieben und bietet somit realistisches und philosophisches Gedankengut, welches sehr praxisorientiert ist und auch Verständnis und Bewusstsein schafft.

Geschrieben wurde es unter anderem von Rainer Jättkowski, 7. Dan Kendo Kyoshi, 5. Dan Iaido. Er ist der Präsident des Deutschen Kendobundes (DKenB). Ebenfalls beteiligt war Dr. Andreas Bernhard Niehaus, 2. Dan Seiryûkai Aikijûjutsu, 1. Dan Shôtôkan Karate. Er studierte Japanologie an der Universität Köln und promovierte in Sportphilosophie.

Hier noch weitere Informationen zu den Autoren und eine Leseprobe.

Fazit: Lesenswert!