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Jiu Jitsu – Die „sanfte“ Kunst der Samurai

Eckdaten

Namensbedeutung: Jiu Jitsu (jap. 柔術) Jūjutsu „Die sanfte/nachgebende Kunst“
Entstehungsdatum: 1650
Ursprungsland: Japan
Kampftechniken:
(Waffenlos)
Schlag- und Tritttechniken, Stoßtechniken, Würfe, Halte-, Hebel- und Würgetechniken
Waffenkampf:

Jiu-Jitsu ist eine von Samurai stammende Kampfkunst, bei der hauptsächlich waffenlos gekämpft wird. Es wurde von den Samurai ausgeübt, um bei einem Verlust der Hauptwaffen waffenlos weiterkämpfen zu können. Demnach geht es darum den Gegner möglichst effizient und mit wenig Kraftaufwand kampfunfähig zu machen.

Beim Jiu Jitsu geht es nicht um den reinen Krafteinsatz, viel mehr spielen technische Fähigkeiten und Finesse eine große Rolle. Es geht darum mit dem geringsten Krafteinsatz, das Maximale herauszuholen. Die Kampfkunst Jiu Jitsu kann unabhängig von Geschlecht und körperlichen Eigenschaften ausgeführt werden und bietet ein vielfältige Möglichkeiten der waffenlosen Selbstverteidigung.

Der Verhaltenskodex Bushido, die friedfertige Konfliktlösung und die Stärkung des Charakters gehören ebenso dazu. Heutzutage werden die traditionellen Werte gemischt mit modernen Elementen wie Gürtelgrade oder fairen Wettkämpfen. Jiu Jitsu diente als Basis vieler Kampfkünste wie beispielsweise Aikido, Judo, Brazilian Jiu Jitsu (BJJ), einiger Karate Stile, Ju Jutsu oder Krav Maga.

Die Kurzbeschreibung bietet schonmal einen guten Überblick über das Jiu Jitsu. Weitere Detailinformationen über das Jiu Jitsu werden folgen.



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Bildnachweise (von oben nach unten):

World Championship Ju-jitsu Youth 2011 – Day 2 von Peter Huys CC BY 2.0 / Bildausschnitt & Größe verändert