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Escrima Selbstverteidigung – passt das zusammen?

Bei Escrima Selbstverteidigung stellt man sich zu nächst die Frage: „Wie nutze ich mein Escrima Schwert zur Selbstverteidigung?“. Der Laie, wird er auf Stock- und Waffenkampf angesprochen, äußert sich bezüglich der Umsetzbarkeit in der realistischen Selbstverteidigung eher kritisch, da man ja seinen Stock oder sein Schwert, außer zum Weg in den Escrima-Unterricht oder vom Training zurück nach Hause, ohnehin nicht mit sich führt. Diese Argumentation ist nicht ganz korrekt.

Traditionelle Waffenkonzepte auf Alltagsgegenstände übertragen

Im Escrima des GM Bill Newman sind die klassischen Waffen-Konzepte für Stock, Langstock (Long Pole) und Kurzstock (Palm-Stick), sowie Schwert und Schild (Sword and Buckler), Schwert und Dolch (Espada y Daga), Glaeve (Mittelalterliche Waffe, ähnlich einem Speer), Zweihand-Schwert, Macheten usw. transformierbar auf Alltagsgegenstände wie Schlüsselbund, Kugelschreiber, Kamm, eine zusammengerollte Zeitung, ein Regenschirm oder Spazierstock. Die Technik und Idee wird für Selbstverteidigung mit Alltagsgegenständen genauso angewandt, wie mit den traditionellen Escrima Waffen.

Escrima Selbstverteidigung Fazit

Hat man die Konzepte einmal verinnerlicht und trainiert, wird ein jeder Gegenstand zur Waffe. Zu den höchsten Kampf-Konzepten (Cadena de mano) gehören solche, die die dem unbewaffneten Escrimador die Fähigkeit geben, sich gegen bewaffnete Gegner zur Wehr zu setzen. Doch nur wer selbst den Umgang mit Waffen erlernt hat, hat die Möglichkeit, sich gegen bewaffnete Angriffe zu behaupten.

Bildnachweise (von oben nach unten): Foto: Weapons von T4LLBERG CC BY 2.0